„Nach dem Bild ist vor dem Bild“. Malerinnen aus Leipzig. / ► FAK – Freunde Aktueller Kunst e.V Zwickau / März 2018

► FAK – Freunde Aktueller Kunst e.V

1. Teil 20.3. – 18.5. 2018 | Eröffnung: 18.3. 2018 – 11 Uhr

mit Ellen Akimoto, Hjördis Baacke, Anna Bittersohl, Suzana Brborovíc, Kathrin Henschler, Katharina Immekus, Friederike Jokisch, Franziska Jyrch, Nina K. Jurk, Constanze Kehrt, Uta Koslik, Elena Kozlova, Marianna Krueger, Kathrin Landa, Corinne von Lebusa, Claudia Loclair, Sophia Loth, Berit Mücke, Julia Tomasi Müntz, Gudrun Petersdorff, Petra Polli, Maria Sainz Rueda, Konstanze Siegemund, Sophie von Stillfried und Kathrin Thiele.

 

Artemisia Gentileschi (1593 – 1654)                             Selbstporträt als Allegorie der Malerei, 1638/39

KV Freunde Aktueller Kunst

Nach dem Bild ist vor dem Bild. 75 Malerinnen aus Leipzig

Ein Projekt in drei Ausstellungsteilen 2018

Zu seinem 20jährigen Bestehen hat der Kunstverein Freunde Aktueller Kunst / Zwickau ein dreiteiliges Ausstellungsvorhaben entwickelt, zu dem 75 Malerinnen aus Leipzig eingeladen wurden. Alle Künstlerinnen, die in diesem Jahrzehnt bis hinein in diese Tage die Entwicklung der Malerei in Leipzig mittragen und sie maßgeblich mitgestaltet haben, sind mit Arbeiten vertreten.

Unsere Ausstellungen fokussieren sich auf eine jüngere und mittlere Generation. Außerdem möchten wir Künstlerinnen zeigen, die bei weitem nicht nur in Leipzig präsent sind oder waren, sondern ebenso in anderen, auch internationalen Kontexten ausstellen.

Der Schwerpunkt liegt auf figurativer Malerei, relativ wenige Künstlerinnen arbeiten abstrakt bzw. abstrahierend. Ein nicht wirklich überraschender Umstand, bedenkt man die prägende Kraft der HGB Hochschule für Gestaltung und Buchkunst) und ein genuines Kunstklima Leipzigs, das man etwa in dem bekannten Kunst-Hotspot Spinnerei wiederfindet.

Eine in dieser Form bislang einmalige Zusammenschau der malerischen Positionen kann also eine der kreativsten Kunstszenen Deutschlands – Leipzig – präsentieren und ausleuchten.

Begleitet werden soll die Ausstellung mit einer Reihe von Vermittlungsangeboten und -Plattformen. Hierzu zählen Gesprächsrunden, an denen u.a. die Künstlerinnen, Kuratoren, Galeristen und Kunsthistoriker teilnehmen werden. Geplant sind Atelierbesuche von Zwickauer Kunstinteressierten in Leipzig, also Begegnungen mit den Künstlerinnen vor Ort.

Im MMKoehn Verlag/Leipzig erscheint ein Katalog, der die Arbeiten der Künstlerinnen dokumentiert und mit einem bio-bibliographischen Apparat ergänzt. Zudem werden einige Texte zur Malerei die einzelnen Positionen flankieren.

Eine Webseite (www.nachdembild-ist-vordembild.de) wird alle 75 Künstlerinnen detailliert vorstellen. Diese virtuelle Präsentation soll auch über das Ausstellungsende hinaus weitergeführt und stets aktualisiert werden. So entsteht zusammen mit dem Katalog ein Nachschlagewerk, das für lange Zeit Auskunft geben kann über die Malerei in Leipzig zu Beginn dieses Jahrhunderts.